Regina Schleheck | Autorin

 REZENSIONEN

"Adventsgeschichte von A bis Z. Hörspiel für Ü-Zehner"

 

 

"Besonders wertvoll"
"Ein sehr schönes Hörspiel sind diese Adventsgeschichten. Da ist viel Philosophie enthalten, auch angehenden Teenagern muss man da auch noch einiges erklären und anschließend mit ihnen diskutieren. Die Gespräche zwischen Julius und seinem Engel sind vielschichtig, aber interessant. Die beiden führen sehr ernsthafte Gespräche, streiten sich, rappen gemeinsam und lachen auch zusammen. Es wird die ursprügliche Bedeutung mancher Wörter erklärt, Wissen vermittelt und auch z.B. beim Thema Tod die Auseinandersetzung anderer Schriftsteller mit diesem Thema erläutert. Jedesmal wird man nachdenklich und auch ein bißchen schlauer. Wenn man sich auf diese CD einläßt, bekommt man viele Anstöße auch für sein eigenes Leben.
Der Engel rückt jeden Tag Julius' Weltbild ein Stückchen mehr gerade. Er macht ihm klar: Engel begleiten, aber können nicht für alles im Leben die Verantwortung übernehmen. Julius selbst befindet sich in diesem Advent in seiner eigenen Ankunft. Stück für Stück und Tag für Tag mehr Ankunft ... Er erkennt, dass er selbst sein Schicksal in die Hand nehmen muss und darf und er entscheidet sich. Mit der Ankunft des Kindes in der Krippe zu Weihnachten kommt auch Julius wieder an im Leben. Ein sehr schönes Ende. Für mich hat diese CD das Prädikat: besonders wertvoll verdient."
5 von 5 Sternen

Bettina Pottkämper, Amazon-Rezension, 07. April 2014

 

"Wenn man an Schutzengel glaubt, so hofft man doch, dass der seinen Einsatz nicht verpasst, wenn es mal brenzlig wird. Doch als Julius mit seinem Freund hinter einem Igel hinterher hascht, gelangt er auf die Straße und wird angefahren. Sein Schutzengel hat wohl seinen Einsatz verpasst …
Es ist eigentlich noch nicht Julius' Zeit zu gehen und daher soll er am Himmelstor noch 24 Tage warten, bis eine Entscheidung gefällt wird, wie es mit ihm weitergeht. Jeden Tag schaut sein Schutzengel bei ihm nach dem Rechten und damit es nicht zu langweilig wird, haben sie sich ein Spiel ausgedacht: Julius darf sich bei jedem Besuch seines Schutzengels – welchen er Jungel nennt – ein Gesprächsthema nach den Buchstaben des Alphabets raussuchen. Da sie nur 24 Tage Zeit haben, darf er zwei Buchstaben auslassen, wozu ihm nichts Besonderes einfällt.
Während sein Körper im Krankenhaus ums Überleben kämpft, fängt Julius' Seele an über Gott und die Welt nachzudenken. Gemeinsam mit Jungel diskutiert er philosophische und interessante Dinge: Von C wie Chaos, F wie fickerig, D wie Dunkelheit, L wie Liebe, V wie Vermissen, W wie Weihnachten und Z wie Zukunft – nichts ist tabu oder peinlich.
Eins wird klar: Jeder hat seine Zukunft in der Hand. So auch Julius. Er muss rausfinden, was ihn davon abhält, wieder aufzuwachen und zurück ins Leben sowie zurück zu seinen Eltern zu gehen.
Mein Fazit:
Dies ist keine gewöhnliche Adventsgeschichte mit Rentieren, leuchtenden Nasen, kauzigen Wichteln und einem brummigen Weihnachtsmann. Es ist vielmehr ein Hörspiel für über Zehnjährige und Erwachsene, welches einen zum Nachdenken anregt. Über Wichtigkeiten und Nichtigkeiten, Sein oder Nichtsein. Das klingt für den ersten Moment recht hochtrabend, aber keine Angst: Regina Schleheck hat eine wunderbare Art, die Dinge kindgerecht und einfühlsam zu erzählen. Es wird gereimt, gerappt, gelacht und viel nachgedacht. Wer etwas Besonderes in der Weihnachtszeit verschenken möchte, der sollte die ungewöhnliche Adventsgeschichte von Frau Schleheck wagen. Es ist ein perfekter Anstoß, um mit den eigenen Kindern über solch wichtige Dinge zu sprechen."
5 von 5 Sternen

25. November 2012, www.leseleidenschaft.de

 

"Heute stelle ich euch mal ein Hörbuch vor! Ich muss sagen, das wäre was auch für Erwachsene. "Adventsgeschichte" von A bis Z" von Regina Schleheck. Es hat eigentlich nur nebenbei was mit Weihnachten zu tun. Ich hör zwar nicht gern Hörbuch, aber das hat mich persönlich echt umgehauen. Man lernt viele Dinge, die man vorher nicht wusste - ;) zum Bsp. was wirklich "Ficken"bedeutet ^^. Was eig. nichts mit Sex zu tun hat. Ich war sehr erstaunt. Ich kann es echt nur weiterempfehlen.
Eure Welt der Bücher!"

Kim Alina Wohner, 19. August 2012, Facebook-Blog Die Welt der Bücher

 

"Wissen ist Schutzmacht"
"Es beginnt mit einem Verkehrsunfall. Ein 13-jähriger Junge wird von einem Auto angefahren und liegt seitdem im Koma. Während die Eltern am Krankenbett ihres Sohnes hoffen und bangen, lernt der Schwerverletzte einiges - fürs Leben ... über sich selbst ... von einem ungewöhnlichen Lehrer.
Die Grenzzone zwischen Leben und Tod, der geheimnisvolle Übergangsbereich vom Dies- ins Jenseits ist also eine Schule?? Nein, keine Angst, so schlimm ist es nicht.
Der Ohnmachtsstandort zwischen Baum und Borke ist vielmehr ein Stätte der Besinnung. Im Leben/Tod-Schwebezustand erhält das Unfallopfer Gelegenheit zur Reflexion über sich selbst, Gott und die Welt. Und der vorwitzige Lauser nutzt sie weidlich aus. Wann kriegt man schon mal die Chance, mit seinem Schutzengel zu plauschen? Erst recht, wenn man dem höheren Wesen mal ordentlich den Marsch blasen will wegen mangelnder Sorgfalt im Job.
Zum Zeitvertreib wird das große Ganze von A bis Z durchdacht. Chaos, Dunkelheit, Jesus, Liebe, Tod und Weihnachten sind nur einige der Themen. Dröge geht es bei den Zwiegesprächen nicht zu. Man zofft sich, blödelt, rappt, reimt, fabuliert und bleibt dabei eigentlich nie belanglos. Im Gegenteil! Lernen kann eben doch Spaß machen!
An dieser Stelle sei den Sprechern Tim Schneider als verunglückter Lorbass und "Engel" Juliane Ahlemeier ein großes Lob gezollt.
Die Erkenntnis am Ende: Vieles, vielleicht gar alles ist relativ. Bedeutung entsteht, wenn etwas ins Verhältnis zu etwas anderem gesetzt wird. Kann man etwas vermissen, was man nie gekannt hat? Vorsicht mit einer zu schnellen Antwort.
Spannend ist das ungewöhnliche Lehrstück von Regina Schleheck ehrlich gesagt nicht. Aber höchst interessant! Dass eine Weihnachtsgeschichte, bei der die Hauptfigur einen Reifeprozess durchmacht, nicht mit Tod, Enttäuschung und Trauer endet, sollte klar sein. Und dass der altkluge Racker schlauer als vorher wieder aufwachen wird, überrascht auch nicht. Aber dafür bietet das Werk massenhaft Aha-Effekte. Zahlreiche Mysterien werden aufgedröselt, etliche Bildungslücken geschlossen.
Wer etwa schon immer mal die Frage beantwortet haben wollte, woher der Begriff "Brett vorm Kopf" stammt, ist hier goldrichtig."
5 von 5 Sternen

Asmodi, 28. November 2011, Amazon-Rezension

 

"Anspruchsvolles Hörspiel"
"Julius' Schutzengel hat nicht aufgepasst, und deshalb befindet sich der dreizehnjährige Junge nun vor dem Himmelstor. Die nächsten 24 Tage sollen darüber entscheiden, was mit ihm passieren wird. Während dieser Zeit treffen Julius und sein Schutzengel täglich aufeinander und unterhalten sich jeweils über ein Thema. Zu jedem Buchstaben des Alphabets kann Julius sich ein Thema aussuchen, über das sie dann reden, blödeln, streiten oder philosophieren.
Am Anfang ist es mir echt schwer gefallen, dieses Hörbuch auf mich wirken zu lassen. Es erschien mir irgendwie "merkwürdig", und ich hatte nicht mit so einem anspruchsvollen Inhalt gerechnet. Die Unterhaltungen zwischen Julian (gesprochen von Tim Schneider) und seinem Schutzengel (gesprochen von Juliane Ahlemeier) gehen nämlich meistens über Belangloses hinaus und widmen sich ernsten und anspruchsvollen Themen wie Chaos, Dunkelheit, Jesus, Liebe, Tod, Vermissen und Weihnachten. Dabei wird zum Teil gereimt, gerappt oder mit Lauten gespielt. Die Inhalte werden also auf verschiedenste Weisen präsentiert und von dezenten Geräuschen oder zarten Musikstücken untermalt.
Fazit: Interessantes Hörspiel, das zum Nachdenken anregt."
4 von 5 Sternen

www.claudias-buecherregal-blogspot.com, 03. August 2011, Amazon-Rezension

 

"Das besondere Weihnachtshörspiel."
"Julius ist überfahren worden und befindet sich in einem Vorhof des Himmels. Zusammen mit Jungel (kurz für Julius' Engel) denkt er 24 Tage über je einen Buchstaben des Alphabets nach (er hat Joker, darum nicht 26 Tage). Dabei spricht er über viel Philosofisches und kommt zu einer wichtigen Erkenntnis ...Man darf sich von dem eher schlichten Cover nicht ablenken lassen. Die Produktion, mit der man eine Aktion des Kölner Stadtanzeigers unterstützt, hat einen super Background. Die Erfahrungen, die der Junge macht, sind elementar und können jeden Monat, nicht nur im Dezember gehört werden.Die Sprecher agieren sehr gut. Tim Schneider ist jung und ein tolles Talent. Juliane Ahlemeier ist bildhübsch, aber das hört man auch. Sie kennt man aus vielen Lesungen.
Musik wird an speziellen Stellen eingesetzt und hat an diesen immer Sinn. Geräusche werden pointiert eingesetzt. Die Dialoge stehen auf jeden Fall im Mittelpunkt.
Das Cover ist einfach, passt aber zum Inhalt. Wer aber will schon durch das Tor ins Licht gehen? Julius sicher nicht.
Fazit
: Ambitionierte Produktion mit einem tollen Inhalt. So stelle ich mir auch einen guten Adventskalender vor. Die Doppel-CD ist jedem billigen Schoko-Kalender vorzuziehen und eignet sich zum Hören auch vor und nach Weihnachten."

Chrizzz, www.hoerspiele.de und Hörspielblog, 14. Dezember 2010

 

"Das Hörspiel "Adventsgeschichte von A bis Z" thematisiert einen Jungen namens Julius, der sich nach einem Autounfall vor dem Tor zum Tod befindet und nicht weiß, wie es mit ihm weitergeht. Dort trifft er auf seinen Schutzengel. Auch dieser weiß nicht, was mit Julius passiert, und vertreibt ihm die Zeit, indem sich Julius zu jedem Buchstaben aus dem Alphabet ein Thema ausdenkt, über das sich die beiden unterhalten, solange bis Julius' Schicksal entschieden ist. Dabei nehmen die Konversationen verschiedene Formen an, mal lustig, mal ernst, mal beides zusammen – mit dem Erfolg, dass Julius die ein oder andere Lektion lernt.
Die Dialoge, die den Hauptteil des Hörspiels ausmachen, kann man nicht bemängeln. Sie sind klar verständlich und entsprechend der Person natürlich. Das bedeutet, dass zum Beispiel Julius im Grunde so spricht, wie ein Junge in seinem Alter sprechen würde; aber dennoch nicht – abgesehen im Titel "F-Wort" - auf "Straßensprachenvokabular", welches zum Teil in der Jugendsprache verwurzelt ist, zurückgreift. Diese Gratwanderung zwischen Realität und dem Bemühen, einen gewählteren Sprachstil zu verwenden, wurde gut umgesetzt.
Das Hörspiel ist, aufgrund seiner vielen Titel, gut geeignet für kurze Reisen, da man leicht die Stelle, an der man aufgehört hat, wiederfinden kann. Das ist natürlich auch sehr hilfreich, wenn der Akku des Mp3-Players leer ist und man, bei späterem Hören, nicht mehr weiß, wo man war.
Ein besonders wichtiger Bestandteil des Hörspiels sind die Gespräche zwischen Julius und seinem Schutzengel; vor allem der Wechsel zwischen lustigen und ernsten Themen sorgt für Abwechslung und die philosophischen Themen regen auch zum Nachdenken an. Und das ist etwas, das im Zeitalter von Computerspielen und iPods rar geworden ist.
Ein einziger Fehler befindet sich im Hörspiel: Der Schutzengel sagt zu Julius, er habe zwei "Joker", sollte ihm zu einem Buchstaben nichts einfallen. Tatsächlich aber werden die Buchstaben Q, X und Y übersprungen. Aber das hat ja keinen Einfluss auf die Qualität des Hörspiels.
Fazit:
Ein gelungenes Hörspiel, welches mehr als nur Unterhaltung, sondern einen einfachen Einstieg in die Philosophie bietet und durch Reichhaltigkeit von Abwechslungen überzeugt. Als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ist es gut geeignet; auch nachträglich zur Adventszeit noch passend. Ein empfehlenswertes Hörspiel."

Simon Haffner, www.fictionfantasy.de, 13. Dezember 2010

 

"Was wirklich zählt im Leben - garantiert ohne erhobenen Zeigefinger"
""Adventsgeschichte von A bis Z" ist ein Hörspiel für Menschen, die die Grundschule hinter sich gelassen haben.
Regina Schleheck lässt den Protagonisten Julius, der im wirklichen Leben Tim Schneider heißt, Gespräche und Dispute mit seinem Schutzengel führen. Der Schutzengel, wunderschön gesprochen von Juliane Ahlemeier, hat nämlich einen Augenblick nicht aufgepasst. Und das ausgerechnet, als Julius auf der Autobahn einem Igel nachjagt.
Und so nutzen die beiden die 24 Tage, in denen Julius zwischen Leben und Tod schwebt, um den wirklich wichtigen Fragen des Lebens auf den Grund zu gehen. Mal lustig, mal verspielt dann wieder nachdenklich und berührend ernsthaft.
Mit Musik von Christian Dominik Dellacher."
5 von 5 Sternen

Andrea Gehlen, 16. November 2010, Amazon-Rezension

 

"Es beginnt dramatisch in "Autobahn" und der Durchsage, dass sich spielende Kinder auf der Autobahn befinden, und ein Schlag ertönt.
Und der Beginn eines pädagogischen Spieles, eine gute Idee im Gespräch im Alphabet zwischen Julius, dem Jungen und seinem Schutzengel vor Weihnachten. Von A wie "Autobahn" zu "Alphabet zu B wie "Bretter", auf denen man stehen kann, die die Welt bedeuten, die manchmal vernagelt sind. Wir erfahren aus dem Gespräch des Schutzengels und Julius', was zu den Buchstaben zu sagen ist, bis "zur bitteren Neige", wer "A sagt muss auch B sagen". Mit "Play-station" wird eine Welt erklärt über Einstein, Ordnung und Chaos, hin zu Friedrich Nietzsche werden wir über die Buchstaben ins Hörspiel geführt, hin zum Weihnachtsfest werden uns Erklärungen geliefert über "Gott und die Welt" und die Genesis, das "Licht" und die "Dunkelheit", während der Schutzengel auch mal abdüst, wenn Julius nur "dösig" drauf ist. Wir hangeln uns weiter im Alphabet zu E wie "Eifersucht" und pädagogisch wertvollen Gesprächen zwischen Julius und dem Engel, der sich wie ein Privatlehrer einfindet. Doch wo ist Julius? Heute ist der 6. Dezember! Auch wenn die Zahlen abgearbeitet werden, wollen wir doch beim Alphabet bleiben. Das Wort "Ficken" bedeutet soviel wie "unruhig" und hängt eng mit "Possenreißen" zusammen. Sehr interessant, was wir auf der Reise durch die Buchstaben alles erfahren. Wie Julius lernt, so lernen auch wir in der Lektion des Engels, der sicherlich in einem früheren Leben einmal Lehrerin war. "Nix aber!", wunderschön werden wir eingeführt in die Geschichten um die Buchstaben, in Schlösser und Hamster und Hexen und: "Morgen ist auch noch ein Tag". Im Alphabet wird "Irmgard allmählich fickerig", werden wir durch leichte, geheimnisvolle Geschichten geführt, die uns Jungel vorträgt, und Julius freut sich, wenn sein Engel kommt, doch die Frage: "Wie bist du auf die Idee gekommen, auf die Autobahn zu laufen?", steht im Raume.
Die Eltern sitzen am Bett von Julius, der nicht versteht, dass er lebt, im Bild, das der Schutzengel liefert, scheinbar, und beim L angekommen geht es um das Thema "Liebe" in der Pubertät oder das "Lachen"? Und der Engel kommt und geht. Und erklärt uns die Begriffe, den "Zeitpunkt", den "Faust", also erfahren wir aus Physik und Literatur, aus Philosophie und Psychologie, auch Sartre wird genannt, das "Nichts", und immer wieder der junge Julius, der uns stets in neue Fragen führt. Eine herrliche Idee eines Hörspiels in Form und Inhalt. Eine intelligente Mischung aus Bildungs- und Schöpfungsgeschichte, und der Engel bleibt die Lehrerin, die alles besser weiß, nach Julius, auf der Zählspur der Tage und Buchstaben. Und wo liegt die Zentrale der Schutzengel?
Ein sehr gut ausgearbeitetes Hörspiel um die Fragen des Wissens, im Zusammenspiel eines Jungen und seines Schutzengels vor Weihnachten. Eine Vorweihnachtsgeschichte. Mit dem entsprechenden Jugendjargon, spannend, hin zum "Stall" und Julius muss sich langsam darüber bewusst werden, wohin die Reise geht, sagt der Schutzengel.
Eine liebevolle Geschichte um eine Beziehung zwischen einem Jungen und seinem Schutzengel bis hin zum Thema Tod. Eine Geschichte der Bildung und Erzählung des Engels, die uns durch das Hörspiel trägt. Ich sage, ein hervorragendes Hörspiel über Leben und Sterben, "Gott und die Welt" und "Weihnachten" und ein Stundenplan zum Thema und ein Alphabet der "Menschen halt" bis zu den "frohen Weihnachten" und den Gründen dazu und der Geschichte zu den Eltern von Julius, der zum Weihnachtsfest zu den Eltern zurückkehrt.
Ein hörenswertes Hörspiel.
Insgesamt eine interessante Spielwiese an Informationen und Zusammenhängen über "Gott und die Welt" eingepackt in eine Vorweihnachtsgeschichte, die auch für Existentialisten, die im Allgemeinen ohne Engel auskommen, hier von A bis Z perfekt umgesetzt wurde. Hier hat sich jemand Gedanken gemacht, werden wir eingewoben in eine pädagogisch durchdachte Bildungsgeschichte, eine Vorweihnachtsgeschichte, die uns punktgenau einstimmt auf alles Weitere, das womöglich kommen wird."

Norbert Sternmut, Oktober 2010

 

"Julius: "Hi Jungel."
Jungel: "Hallo Großer. Heute ist der 19te Tag. Du siehst nicht so aus, als wolltest du gerade Bäume ausreißen."
Julius: "Wozu auch? Ich hab nix gegen Bäume."

In einem Moment der Unaufmerksamkeit wird Julius vom Auto seiner Eltern erfasst und findet sich vor einem verschlossenen Tor wieder. Doch nicht nur Julius war unaufmerksam. Auch sein Schutzengel, der sich zu ihm gesellt, muss eingestehen, dass er "nicht ganz bei der Sache" war, wodurch Julius nun - an diesem ersten Dezember - viel zu früh dran ist. Um sich die Zeit totzuschlagen, beginnen beide ein Spiel. An jedem Tag, den Julius dort bleiben muss, unterhalten sich Jungel, wie Julius fortan seinen Engel nennt, und Julius über ein Wort zu jedem Buchstaben des Alphabets, inklusive zwei Joker, die Julius heraushandelt.
In den folgenden Tagen entspinnen sich geistreiche, erhellende und witzige Dialoge und Geschichten zwischen Julius und seinem Engel, ausgehend von je einem Buchstaben des Alphabets. Zusammen mit Julius lernt der Hörer die Bedeutung und Herkunft geflügelter Worte kennen. Wir lernen Goliath, den Kampfhamster, samt Prinzessin Irmgard kennen. Sogar das F-Wort und die Liebe reichen sich die Hände. Zusammen mit Julius werfen wir einen Blick in das Krankenhaus, in dem Julius' Körper im Koma liegt und an dessen Bett seine Eltern wachen.
Die Autorin Regina Schleheck hat mit ihrer ganz anderen Adventsgeschichte ein schönes Experiment gewagt. Die Dialoge, die sich zwischen Julius und seinem Engel entwickeln, wirken in keinem Moment künstlich, was auch den beiden hervorragenden Interpreten Tim Schneider und Juliane Ahlemeier geschuldet ist. Tatsächlich mag man es kaum glauben, dass – nachdem das Hörspiel zu Ende ist – man die meiste Zeit über nur zwei Personen gelauscht hat. Die Dialoge legen ein solches Tempo vor, dass ein Abschweifen überhaupt nicht möglich ist. Dennoch ist die Adventsgeschichte keinesfalls überladen, was ohnehin nicht Regina Schlehecks Stil ist.
Teilweise werden hier alles andere als adventliche Themen behandelt und doch steuert alles merklich auf das höchste katholische Kirchenfest am 24. Dezember hin. Fast ist man als Hörer traurig, dass Julius wieder in die Welt der Lebenden zurückkehrt und seine Gespräche mit Jungel damit nach 78 Minuten enden – zumindest die, deren Zeuge der Hörer wurde.
Diese Adventsgeschichte ist nicht nur für gläubige Christen gedacht. Im Gegenteil. Gerade Menschen, die mit der Kirche und deren Ritualen nichts anfangen können, sollten sich diese alternative Weihnachtsgeschichte anhören. Ohne Pathos werden hier verschiedenste alltägliche Themen behandelt, an die normalerweise keine Gedanken verschwendet werden, die aber unbedingt einen genaueren Blick wert sind.
Die märchenhafte Musik, die besonders als Untermalung der Goliath-Geschichte in Erscheinung tritt, steuerte Christian Dominik Dellacher bei."

Elmar Huber, literra, 21. Februar 2010

 

"federleicht wortstark"
"Ich habe es nicht geschafft, das Anhören zu unterbrechen. Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt. Dabei bin ich schon länger Ü10. Mit Lust hockt man dauerverkabelt da und lauscht den Wortwechseln zwischen Julius und seinem Schutzengel, die sich mal federleicht, mal bedeutungsschwer die Worte zuspielen. Ich habe oft gelacht, war aber genauso oft tief berührt.
Meiner Meinung nach ist dieser "Kalender" viel zu schade, um nur in der Adventszeit gehört zu werden, und ist unbedingt auch Ü15 bis weit darüber zu empfehlen."
5 von 5 Sternen


Maren Partzsch, Amazon-Rezension, 18. Dezember 2009

 

Der dreizehnjährige Julius verunglückt am 01.12. und bevor darüber entschieden wird, wie es mit ihm weitergeht, muss er 24 Tage an der Pforte warten, die sich im Kopf der Hörenden schnell in die Himmelspforte wandelt. Damit ihm die Zeit nicht so langweilig wird - schließlich gibt es an diesem Ort im Nirgendwo weder Fernsehen noch Playstation - besucht ihn täglich sein ganz persönlicher Schutzengel "Jungel" und verwickelt Julius in einen 24 Tage währenden Dialog. Jedes dieser Gespräche ist einem Buchstaben gewidmet. Das erste dem A, das dritte dem C, das 19. dem S wie Stall.
Mit diesem Hörspiel werden Heranwachsende an Themen wie z.B.: Was ist Chaos?, Woraus besteht Dunkelheit?, Wer spricht denn von Liebe?, Jedes Jetzt ist ein Moment!, Ist dort, wo nichts ist, Nichts?, oder: Wonach riecht der Tod?, herangeführt.
Neben den unterhaltsamen Dialogen denken die beiden sich gemeinsam Elfchen aus - ein Elfchen ist ein Gedicht, welches aus elf Wörtern besteht, die in festgelegter Folge auf fünf Zeilen verteilt werden. Julius träumt und vertreibt sich das Warten auf Jungel mit einem Rap. An anderen Stellen erzählt Jungel Julius die Geschichte vom Hamster Goliat und Prinzessin Irmgard oder die Geschichte von Orpheus und Euridike.
Dieses Hörspiel ist eine ansprechend produzierte Anregung zum Nachdenken über sich und die Welt, nicht nur für junge Menschen. Ganz besonders hervorheben möchte ich allerdings etwas, das bei der Rezension von Hörspielen in der Regel zu kurz kommt: die voller akustischer Überraschungen steckende musikalische Untermalung von Christian D. Dellacher. Großartig!

Sylvia Tornau, Amelia, Dezemberausgabe 2009

 

 

"24 Mal von Gott und der Welt"
"Wer denkt, man könne in nur drei bis vier Minuten keine interessanten, geradezu philosophischen Gespräche führen, den belehrt Regina Schleheck mit ihrem Hörspiel für Ü-Zehner, Adventsgeschichte von A bis Z, fulminant eines Besseren.
Der 13-jährige Julius, der einen Igel hatte retten wollen und dabei auf einer Autobahn von einem Auto überfahren wurde, steht vor einem großen Tor, aus dem sein überraschter Schutzengel tritt. Denn Julius wäre noch gar nicht drangewesen: "Vordrängeln ist nicht!" Julius hat viele Fragen, allerdings erfährt er vorerst nur, dass er 24 Tage warten muss. Um ihm die Zeit zu vertreiben, unterhalten sich Julius und sein Schutzengel täglich in einem teilweise atemberaubenden Spiel mit Worten und Sprichwörtern über jeweils ein Thema entlang des Alphabets. Die beiden reimen, rappen, streiten, blödeln, machen nahezu schwerelos gedankliche Höhenflüge. Sowohl Chaos, Dunkelheit und Tod, als auch Lachen, Elfchen und das F-Wort stehen dabei mal im Mittelpunkt, und Julius erklärt den Planeten Erde frech zur Playstation des himmlischen Personals. Obwohl Julius willkürlich von Thema zu Thema zu springen scheint, wird doch nach und nach klar, wie sehr ihn die Frage beschäftigt, ob und wie er weiterleben möchte und kann.
All das ist so abwechslungsreich, so spritzig, aber auch so nachdenklich machend, dass man als zuhörender Ü-Zehner fast ein bisschen traurig ist, als Julius am Heiligabend zu seinen Eltern zurückkehrt.
Tim Schneider und besonders Juliane Ahlemeier sprechen ihre Rollen überzeugend und mit viel Einfühlungsvermögen. Dazu ein angenehm wohldosierter Einsatz von Musik und Geräuschen, der den Gesprächen nicht die Schau stiehlt.
77 Minuten für ein dauerverkabeltes, pures Vergnügen."

Maren Partzsch, Eselsohr Dezemberausgabe 2009

 

"Die "Adventsgeschichte von A bis Z" ist ein dialogisches Stück für Jugendliche (und Erwachsene), die sich in der Vor-Weihnachtszeit Gedanken über die Welt und Gott machen: Eingerahmt von einer dramatischen Handlung, kommt ein Junge mit seinem Schutzengel ins Gespräch. Zum Zeitvertreib reden, blödeln, streiten und philosophieren die beiden über Belangloses und Tiefschürfendes: Zu jedem Buchstaben des Alphabets kann Julius sich ein Thema aussuchen. 24 Tage dauert es, bis er endlich weiß, wo es langgeht.
So lautet zumindest der Text auf der Rückseite der CD, der auch gleich die 24 Kapitel des Hörspiels nennt. Es geht tatsächlich durch das Alphabet voran und mit jedem Buchstaben / Kapitel erfährt Julius mehr über die Hintergründe des Unfalls, und was es damit auf sich hat. Denn zufällig ist nichts, wenn Schutzengel ihre Hände im Spiel haben.
Das Hörspiel für Jugendliche ist nicht nur eine spannende Geschichte, sondern zugleich auch soziales Engagement der Autorin Regina Schleheck. Der Kauf der CDs soll den Verein "wir helfen" unterstützen. Die Geschichte um den Jungen Julius, dessen Körper in einer Intensivstation liegt, wird wirklichkeitsnah erzählt, sofern das bei Märchenfiguren wie Schutzengeln überhaupt möglich ist. Die motivierten Sprecher sorgen für eine abwechslungsreiche Erzählung. Die 78 Minuten Hördauer sind dazu angetan, durchaus den Appetit auf mehr zu wecken. Zudem ist es eine Adventsgeschichte, die gerade passend zur Jahreszeit an den Adventstagen gehört werden sollte."


Erik Schreiber, www.fictionfantasy.de, Dezember 2009

 

"Nachdenkliches zum Fest"
""Adventsgeschichte von A bis Z" ist letztlich ein Hörspiel, das nicht auf Aktion, Klamauk und Handlung im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr auf echten Inhalt und Dialog ausgelegt ist. Genau mit diesem Konzept fesselt es nicht nur junge Hörerinnen und Hörer an die Worte der Protagonisten. Und: Es ist ob seiner sprichwörtlichen "Nachdenklichkeit" genau richtig für die eingangs erwähnte Zeit der Besinnung, die in diesen Tagen allgegenwärtig ist."


Frank Weiffen, Leverkusener Anzeiger, 16. Dezember 2009

 

"Passend zur Adventszeit ist mit "Adventsgeschichte von A bis Z" ein Hörspiel für junge Zuhörer erschienen. Die Rahmenhandlung bildet der Unfall von Julius, dessen Schutzengel unaufmerksam war und der nun an der Himmelspforte steht – zu früh allerdings. Daher muss er abwarten, bis sich sein Schicksal entscheidet und sich die Zeit mit Jungel – wie er seinen Schutzengel tauft – vertreiben. Die beiden diskutieren, philosophieren und blödeln herum und widmen sich jeden Tag einem Buchstaben – bzw. 24 von ihnen, so dass die unterschiedlich langen Kapitel eine Art Adventskalender bilden.
Mal geht es um Chaos, mal um das F-Wort, mal um Liebe und mal um Tod. Diskutiert werden viele Redewendungen und Sprichworte, aber auch Zitate aus verschiedenen Kulturkreisen. Überraschenderweise widmet sich das Hörspiel nicht etwa nur christlich-weihnachtlichen Themen, sondern bezieht auch mal den Buddhismus, römische Götter und völlig frei erfundene Geschichten ein.
Von Tim Schneider und Juliane Ahlemeier überzeugend gesprochen, bietet Adventsgeschichte von A bis Z eine kurzweilige und manchmal (ohne belehrend zu wirken) informative Geschichte, die sich an junge Zuhörer richtet und auf unterhaltsame Art über verschiedene Themen philosophiert."


Björn Lippold, Mephisto, 14. Dezember 2009

 

"Adventskalender ohne Kitsch"
"Zuerst die beste Nachricht - die Adventsgeschichte von A bis Z ist viel schneller lieferbar, als Amazon verkündet!
Und dann die wichtigste Nachricht: Dieses Hörspiel ist wirklich hörenswert.
Nach seinem Unfall steht Julius vor dem Himmelstor und plaudert und philosophiert mit seinem Schutzengel über alles, was ihn gerade so bewegt: Vom Alphabet über das F-Wort, Hamster, Liebe und Tod bis zu Weihnachten und Zukunft.
Regina Schleheck hat die Gedanken und Fragen Heranwachsender aufgegriffen und sehr treffend, ohne Kitsch und Zuckerguss wiedergegeben. Dabei werden Hintergründe beleuchtet, Informationen gegeben und neue Fragen gestellt.
Natürlich lassen sich die 24 Kapitel als Adventskalender verwenden, doch ist es nicht leicht, nach einem Kapitel schon aufzuhören. Mein Vorschlag: mehrmals von vorne bis hinten hören!
Die Weihnachtsgeschichte von A-Z ist ein tolles Advents- oder Weihnachtsgeschenk für alle ab 10, vor allem aber auch für Teenager und ihre Erwachsenen, denn sie bietet viel Stoff zum Nachdenken und "Drübersprechen"."
5 von 5 Sternen

Gitta Edelmann, Amazon-Rezension, 08. Dezember 2009

 

"Julius befindet sich in der "Warteschleife" zwischen Leben und Tod, dennoch kommt er keck daher, wenn er mit seinem Schutzengel Jungel kommuniziert. Nach vielen Sprichwörtern zum Buchstaben B erfährt Julius bereits am 4. Tag - beim Buchstaben D - von Gottes Schöpfung.
Es folgen Elfchen, Geschichten / Märchen und ein Rückblick, wie es zu diesem schweren Unfall kam. Und Jungel erlaubt einen Blick ins Krankenhaus.
Auf der 2. CD überrascht es nicht, wenn das Thema Liebe in allen Lebensbereichen angesprochen wird. Denn wir müssen zum Hauptthema kommen. Doch vorher philosophieren die beiden noch über Goethes Faust, werfen sich Laute zu, behandeln das Sternen- und Sonnensystem. Julius überspringt verständlicherweise das Q, da ihm zu diesem Buchstaben nicht einfällt. Die beiden befinden sich fast auf gleicher Ebene - sie haben beide einen gravierenden Fehler begangen und werfen sie dies auch unmissverständlich vor. Das "S" ist interessant. Julius träumt von einem Stall. Und Luther soll gesagt haben: 'Mit wem Du den Stall teilst, sagt aus, wo Dein Standort ist'. Der Tod ist noch zu behandeln und Matthias Claudius führt eine Liste von Dichtern und Denkern an. Die Fragen nach der Hölle werden beantwortet, doch bei "V" wie Vermissen, wird die Adventsgeschichte sentimental. Denn nun folgt Weihnachten mit seinem 'Mega-Ereignis', wie Julius behauptet, und die Menschheit nichts daraus gelernt hat.
In der "Z" - Zukunft hören wir einen wunderschönen Rückblick mit Einsichten von Julius, und sein Nachdenken scheint sich zu lohnen.
Wer sich mit dem Thema "Nahtoderlebnis" auseinandergesetzt hat, versteht nunmehr, was auf der Intensivstation, dem letzten Buchstaben sowie dem 24. Dezember, passiert.
*****
Meine Empfehlung an die Jugendlichen wäre, sich jeden Tag separat anzuhören (wenn es die Neugierde überhaupt zulässt), darüber zu sprechen, zu diskutieren. Wie bei einem Adventskalender. Gerne habe ich mir die CD ein zweites Mal angehört, so viel "steckt" in ihr. Sie ist absolut hörenswert - auch für uns Erwachsene. Es gibt weit über 100 Hörspiele/-bücher zum Thema Weihnachten. Diese Adventgeschichte ist dennoch etwas Besonderes."

Heike Gellert, 17. November 2009

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kurz & knapp

"Bad Salzuff" lautet der Arbeitstitel meines neuen Krimis, der 2018 in der Edition Oberkassel erscheinen wird.

 

 

Mit meiner Kurzgeschichte "Magdas Muttertagsgeschenk" wurde ich mit dem zweiten Putlitzer Preis 2017, ausgelobt von den 42er Autoren, ausgezeichnet.

 

 

Im Gmeiner Verlag Ende Juni 2016 erschienen: "Wer mordet schon in Köln?  Elf Kurzkrimis und 125 Sehenswürdigkeiten", von der Kritik gut angenommen. Ende Juli dann ebenfalls im Gmeiner Verlag: "Der Kirmesmörder - Jürgen Bartsch", ein fiktiv-biografischer Roman, ebenfalls hervorragend rezensiert. 2018 wird es ein von mir eingesprochenes Hörbuch dazu geben!

 

 

Meine Kurzgeschichte "Dicke Luft" wurde im März 2016 mit dem 3. Jurypreis des AUTORiKA Award ausgezeichnet.

 

 

In Der Kleine Buch Verlag ist kurz nach der Leipziger Buchmesse ein von mir herausgegebener Urlaubsgeschichten-Band mit dem Titel: "Sonne, Mord und Meer" erschienen. Hier einige Rezensionen dazu.

 

 

Im Verlag iFuB ist im Frühjahr 2016 "Basilikumdrache und Schöpfungskrönchen" mit fünfunddreißig meiner Phantastischen Kurzgeschichten erschienen. Einige schöne Rezensionen dazu finden sich hier. Ein Hörbuch dazu ist in der Produktion, eingesprochen von meinem Sohn Timon Schleheck, Schauspieler am Landestheater Schleswig-Holstein, und von mir.
Der "Basilikumdrache" stand auf der Longlist zum Deutschen Phantastikpreis 2017.

 

 

Mein sehr positiv rezensierter Erzählband "Klappe zu - Balg tot - Bitterböse Kurzgeschichten", Ende 2009 im Wurdack Verlag veröffentlicht,  2012 im Cenarius Verlag neu verlegt worden, ist im Herbst 2015 in Der Kleine Buch Verlag in der dritten Auflage erschienen.

 

 

Anlässlich der Criminale 2015 in Büsum hatte ich die Ehre, für die begehrteste deutschsprachige Krimi-Auszeichnung, den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi, in die Jury berufen worden zu sein und die Laudatio auf die diesjährige Gewinnerin Christiane Geldmacher halten zu dürfen. Der Preis wird - ähnlich dem "Oscar" in der Filmbranche - von den KollegInnen, hier der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, Syndikat, verliehen.

 

 

Das Netzwerk der Mörderischen Schwestern sieht unter anderem ein Mentoring-Programm vor: Autorinnen begleiten ein Jahr lang ein Projekt einer Kollegin. Nachdem ich auf die Weise u.a. bereits mit der großartigen Sabine Trinkaus zusammenarbeiten durfte, habe ich zuletzt ein Jahr Candida Schlüter begleitet, deren Erstling 2017 erschienen ist. Nun freue ich mich über meine neue Mentee Bettina Lohaus.

 

 

2014 bei chichili veröffentlicht: meine phantastische Novelle "Untertauchen". Dort war bereits 2012 meine Fantasy-Erzählung Die Weissagung des Drachen erschienen.

 

 

Im Kurzroman-Wettbewerb "Bookworm - Lesefutter für junge Leute" des vss-verlags hat die Jury meinen Titel "Wipper-Wein" im Oktober 2013 zum Siegerbeitrag erklärt. Die Erzählung wurde im gleichen Jahr noch bei vss als eBook veröffentlicht, Anfang 2014 folgte die phantastische Jugend-Erzählung "Lucas Mal".

 

 

Die Preisträger des Friedrich-Glauser-Preises 2013: In der Kategorie Roman hat Roland Spranger abgeräumt. Debüt-Glauser: Marc-Oliver Bischoff. Hans-Jörg Martin-Preis: Susan Kreller. In der Kategorie Kurzkrimi hat meine Story "Hackfleisch", erschienen in Der Kleine Buchverlag, überzeugen können. Hier das Jury-Urteil.

 

 

Die Entscheidung zum Würth-Literaturpreis 2012 lautete: 1. Preis für Maxim Biller, 2. Preis für Ursula Wiegele. Unter 1022 Einsendungen wurden zwölf weitere herausragende Texte ausgewählt, die zusätzlich in die Anthologie des Würth-Preises aufgenommen werden. Darunter mein Text "Die Schlampe".

 

 

Nachdem ich für den Via Terra Verlag im Jahr 2011 mit schönem Erfolg die Mitherausgabe der Kurzgeschichtenanthologie Mordsmütter übernommen hatte, die mir sehr am Herzen lag, ist im Frühjahr 2013 Sonne, Mord und Ferne erschienen, worin ich wieder einige der namhaftesten deutschsprachigen KrimiautorInnen versammeln konnte. Erste Rezensionen liegen vor. Covergestaltung: Tamar Haber-Schaim.

 

 

Mit der Hörspielreihe Mark Brandis von Interplanar ist es unter dem Label Folgenreich bei Universal weitergegangen! Das erste Hörspiel dazu, Bordbuch Delta VII, das ich nach der Romanvorlage von Nikolai von Michalewsky verfasst habe und das unter der Regie von Balthasar von Weymarn mit Jochim Redeker, Meister des guten Tons, verwirklicht wurde, ist 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet worden und entwickelte sich zum hoch gelobten Bestseller in dem kleinen deutschsprachigen Hörspielsegment. Die Folge 15 Aktenzeichen Illegal von Interplanar entstand 2012 wieder nach meinem Skript.  Hier finden sich Rezensionen und eine Hörprobe.

 

 

Meine "Adventsgeschichte von A bis Z. Hörspiel für Ü-Zehner" ist im Drachenmond Verlag erschienen und in der renommierten Kinder- und Jugendliteraturzeitschrift Eselsohr und anderweitig hervorragend rezensiert worden.

 

 

Ich bin Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, in dem Krimiautorinnen-Netzwerk Mörderische Schwestern, gehöre der Autorengruppe Faust und seit 2016 auch dem Phantastik-AutorInnen-Netzwerk PAN an.

Lesungen

Im CongressCentrum Oberhausen in der Düppelstraße 1 in 46045 Oberhausen findet in diesem Jahr an dem Wochenende 02.-03. September 2017 das erste Festival der Phantastik, die Phantastika statt und ich freue mich, dort lesen zu dürfen.

 

 

Im Rahmen des Krimifestivals Tatort Eifel lese ich am Sonntag, 17. September 2017 um 19:00 Uhr im Vulkanhotel Steffelberg, Hochstraße 7 in 54597 Steffeln zum LadiesCrimeNight-Dinner mit meinen Mörderischen Schwestern Manu Wirtz und Moni Reinsch.

 

 

In der Tourist Information im idyllischen 56294 Münstermaifeld, Johann-Büchel-Saal, Münsterplatz 6 lese ich am Freitag, 22. September 2017 mit der Faust-Autorengruppe.

 

 

Am Dienstag, 26. September 2017 um 20:30 Uhr lese ich wieder in dem legendären Jazzclub Topos, Hauptstraße 134 in 51373 Leverkusen "vor Orth", dem Wirt nämlich. Musikalische Begleitung: Jörg Fuhrländer. Anmeldung unter: 0214 / 41 555. Eintritt: 10 €.

 

 

Ich freue mich sehr über diese Lesung an einem geschichtsträchtigen Ort mit tollen Mitstreitern: Am Mittwoch, 4. Oktober 2017 gibt es eine Benefizlesung im Düsseldorfer Landgericht in der Werdener Straße 1, 40227 Düsseldorf, wo Jürgen Bartsch in einem zweiten Verfahren verurteilt wurde. Neben meinen Auszügen aus "Kirmesmörder" gibt es Kostproben aus dem "Vampir vom Niederrhein", den Susann Brennero vorstellt. Dazu Musik von der wunderbaren Combo Viato. Alles zugunsten der Düsseldorfer Bahnhofsmission. Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr. Moderation: Horst Eckert.

 

 

Für das Frauenhaus Leverkusen veranstalten die Mörderischen Schwestern am Freitag, 06. Oktober 2017 eine Benefiz-Ladies Crime Night im Industriemuseum Sensenhammer, Freudenthal 68 in 51375 Leverkusen-Schlebusch. Musikalische Begleitung: Combo Viato. Es lesen außer mir: Christiane Dieckerhoff, Heidi Möhker, Dr. Sibyl Quinke, Moderation: Ulla Lessmann

 

 

Im Speicherstadtmuseum, Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg gibt es zur Einstimmung auf die Adventszeit ein Krimispecial am Freitag, 8. Dezember 2017 um 19.30 Uhr. Es lesen und musizieren Jutta und Thomas Wilbertz und meine Wenigkeit. Moderation: Miriam Semrau.

 

 

Am Freitag, 27. April 2018 um 19:00 Uhr wird es wieder unsere traditionelle Mörderische Schwestern-Muttertagslesung in der Katholischen Familienbildungsstätte in der Manforter Str. 186 in 51373 Leverkusen mit Gitta Edelmann, Elke Pistor und Jutta und Thomas Wilbertz geben. Eintritt: 10 €